Workshop: Blühstreifen und Imkerprämie – Landwirtschaft verstehen, Bienen schützen

Liebe Freizeitimkerinnen und Freizeitimker,

leider wird auch dieses Jahr im Landkreis Rotenburg Wümme das Blühstreifenprogramm inklusive Imkerprämie von der Landwirtschaft kaum an- und wahrgenommen. Deshalb haben wir auf dem April-Klönabend besprochen eine ca. zweiseitige Argumentationshilfe einschließlich Kalkulation für den Kontakt mit Landwirten zu erarbeiten. Möglicherweise schaffen wir es noch diese während der Rapssaison fertigzustellen.

Aus diesem Anlass veranstalten wir einen Workshop anstelle des Mai Klönabends, zudem ich Euch herzlich einladen möchte:

Blühstreifen und Imkerprämie – Landwirtschaft verstehen, Bienen schützen
Montag, 08. Mai, 19:00 Uhr (Achtung: frühere Uhrzeit)
Meyers Gasthof, Haupstr. 24, Bothel

Als Experten konnten wir Herrn Heinrich Kersten gewinnen, der uns bereits vergangenes Jahr die von ihm entwickelte „Imkermischung Landkreis Verden“ vorstellte.

Für einen erfolgreichen Abend benötigen wir Eure imkerliche und vielleicht auch landwirtschaftliche Expertise. Untenstehenden Fragenkatalog möchten wir als Leitfaden für den Abend nehmen. Bitte bringt auch eigene Fragen und Redebeiträge am Abend oder im Vorfeld ein.

== Fragenkatalog ==

Was ist Greening?
Wer muss Greening Maßnahmen durchführen?
In welchem Umfang müssen Greening Maßnahmen durchgeführt werden?
Welche Greening Maßnahmen gibt es (Blühstreifen, Zwischenfrüchte, etc.)?
In welcher Konkurrenz stehen die unterschiedlichen Maßnahmen zueinander?
Was kosten unterschiedliche Greening Maßnahmen pro Hektar?
Welche Förderung gibt es für unterschiedliche Greening Maßnahmen pro Hektar?
Was und wie hoch ist die „Imkerprämie“?
Welche Voraussetzung müssen erfüllt werden, um diese „Imkerprämie“ zu erhalten?
Wo und wie wird diese „Imkerprämie“ beantragt?
Ist es teurer einen bienenfreundlichen Blühstreifen anzulegen, statt eine andere Greening Maßnahme durchzuführen?
Was gibt es für Blühstreifen (einjährige und mehrjährige) und welche Auswirkungen hat das auf die Prämie?
Wieviele Hektar bewirtschaft ein durchschnittlicher Landwirt in dieser Region?
Auf wieviel Hektar sollte sich eine Beispielrechnung in dieser Region beziehen?
Welche Saatmischungen sind empfehlenswert, wo können diese bezogen werden und was kosten sie pro Hektar?
Wie unterscheiden sich diese Saatmischungen?
Was kostet ein „Entblühen“ im Oktober/November pro Hektar?
Wie entscheidet ein Landwirt über die Greening Maßnahmen?
Wie kann man die Aufmerksamkeit von Landwirten auf Blühstreifen inkl. „Imkerprämie“ lenken?
Welchen Nutzen kann ein Landwirt in dieser Region aus einer Partnerschaft mit einem Imker ziehen?
Wie können wir Imker die geförderten Maßnahmen unterstützen?
Wie können wir Kontakt zu den Landwirten finden?