Flugloch-Bienen by Steven Kahl - CC BY-SA 4.0Bienen am Flugloch by JanC.Beck - CC BY-SA 4.0Honigbiene by Juergen Mangelsdorf - CC BY-SA 4.0Biene auf Zucchini-Blüte - by Steven Kahl - CC BY-SA 4.0Baukette aus Bienen by Maya Dumat - CC BY-SA 4.0
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Materialien zur Honigernte

Ist das Bienenjahr erfolgreich verlaufen, wird man in den Genuss der Honigernte kommen. Hierfür benötigt der Imker vorallererst eine Schleuder. Honigschleudern gibt es in den verschiedensten Ausführungen und Preisklassen. Zu Beginn der Imkerei wird man mit einer kleinen, preiswerten Schleuder auskommen. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit eine Schleuder im Verein auszuleihen, sodass Sie vorerst diese Ausgabe nicht tätigen müssen. Abhängig von den Funktionen und der Ausstattung der Schleuder sind die Preise. Je bequemer man es haben will, desto tiefer muss man in die Tasche greifen, dies ist sicherlich auch eine Frage der Völkeranzahl, kann man bei zwei Völkern durchaus auf Luxus verzichten, so wird es ab einer deutlich höheren Volkszahl nötig, eine moderne Schleuder zu besitzen.

 

Honigschleudern
2-Waben Handschleuder

  honigschleuder1  Diese kleine, handgetriebene Schleuder eignet sich gut für kleine Imkereien. Fast verschleißfrei und sehr wartungsarm kann sie viele Jahre ihre Dienste tun. Die Waben müssen von Hand gedreht und ausgeschleudert werden.

4-Waben Motorschleuder Honigschleuder  

Eine motorgetrieben 4-Wabenschleuder erleichtert die Arbeit schon immens, zwar muss man die Waben noch von Hand
drehen, die Ausschleuderung geschieht jedoch mit Motorkraft. Die meisten Geräte verfügen über einen stufenlos regelbaren Motor.

Selbstwendeschleuder

Selbstwendeschleudern sind recht teuer in der Anschaffung, jedoch hat man einmal damit seine Honigernte eingebracht, wird man sie nicht mehr missen wollen. Da der Imker die einzelnen Waben nicht mehr von Hand wenden muss, wird er sehr bequem den Honig aus vielen Völkern schleudern können.

 

Weitere Materialien
Die weiteren Materialien für die Honigernte stellen sich aus folgenden Dingen zusammen. Die Entdeckelungsgabel ist das einfachste Gerät um die Wachsdeckel der Honigwaben abzuheben. Man kann auch mit einem Entdeckelungsmesser arbeiten, dies sind jedoch auch schon wieder Anschaffungen, die nicht unbedingt gleich sein müssen. Wichtig sind jedoch ein gutes Honigsieb und ein Abfüllkübel zum Portionieren des Honigs in die vorgesehenen Gläser.
Entdeckelungsgeschirr

 entdeckeln 

Wichtig und unverzichtbar am Entdeckelungsgeschirr ist die Entdeckelungsgabel, diese hilft die Wachsplättchen von den Waben zu heben, um den Honig ausschleudern zu können. Die Standvorrichtung für die Honigwaben ist nicht zwingend erforderlich, jedoch trotzdem eine gute Empfehlung, da sie das Arbeiten sehr erleichtert. Man stellt die Waben hinein, kann in Ruhe entdeckeln, austropfender Honig wird in einer Wanne aufgefangen.

 

 

Honigsiebe

 sieb 

Honigsiebe sind dazu bestimmt, Wachsteilchen herauszufiltern, diese Honigsiebe gibt es in verschiedenen Feinheitsabstufungen, sodass unser Honig nach dem Sieben klar und gereinigt von Wachsrücksständen ist.

 

 

 

 

Abfüllkübel

    Abfüllkübel

Dieser Abfüllkübel ist mit einem Quetschhahn ausgestattet. Hiermit lässt sich der Honig recht gut in die Honiggläser portionieren. Eine Wärmevorrichtung zeigt sich als sehr vorteilhaft.

 

 
Honey bee on pollen comb by Dirk Pons - CC BY-SA 4.0
Honey bee on pollen comb by Dirk Pons - CC BY-SA 4.0